Alp Days 2022 – JustRide Dolomites

Zell am See, 04.06.2022

Spontan bei der Auffahrt zur Edelweißspitze kam der Entschluss – JustRide Dolomites.

Was die Alp Days neben vielem immer auszeichnen, ist die Freiheit, auch auf eigene Faust an diesen Tage seine Vespa Tour(en) zu fahren.

Als ich mich am Samstag um 8:00 Uhr auf die Vespa schwang, um die Großglockner Hochalpenstraße zu fahren – mit einer Passhöhe von 2.576 Metern, die höchste befestigte Passstraße Österreichs, gab es noch keinen Gedanken an eine 420 km Dolomiten Tour.

Als ich die 32 km herrliche Kurven von Mautstation bis zum Hochtor in Angriff nehemen wollte, wurde ich durch ein Gespräch mit einem anderen Early Vespa Rider dazu angefixt. Dolomiten & Bella Italia – ich komme!

Durch das tolle Wetter und diesen Gedanken wurde an der Edelweissspitze oder am Fuscher Törl nicht auf den großen Tross gewartet, sondern – nach traditionellem Besuch der Franz-Josefs-Höhe – hinunter nach Heiligenblut abgebogen.

Über Heiligenblut, dem Iselsbergpass (1.204 m) nach Lienz und Toblach, mit einem kurzen Blick auf die 3 Zinnen, über den Passo Cimabanche (1.530 m) weiter nach Cortina d’Ampezzo führte die Strecke. Danach nahm ich den Passo di Falzarego (2.105 m) hinauf.

Statt schon nach Alta Badia und Richtung Rückweg abzubiegen, wurde die Runde mit einem Schlenker über Arabba und dem Passo Campolongo (1.875 m) verlängert. Von Corvara in Badia wurde dann der Rückweg in Angriff genommen, natürlich nicht ohne über St. Vigil den Kronplatz mit dem Furkelpass (1.789 m) zu überqueren.

Die steile und kurvige Abfahrt ins Tal musste etwas sportlich genommen werden, um zeitig zur „halben Stunde“ über Antholz und vorbei am Biathlonstadion am Staller Sattel zu sein.

Der Pass ist ja von italiennischer Seite nur einspurig zu befahren und aus Richtung Italien immer 15 min zur halben Stunde offen (von Passhöhe aus Österreich kommend immer zur ganzen Stunde 15 min).

Um 15:31 Uhr – just in time – kam ich an der grünen Ampel vorbei und konnte die herrlichen rund 4 km schmale Straße befahren.

Kurze Pause auf Passhöhe des Staller Sattels (2.052 m) mit Blick ins schöne Antholzer Tal – und der GTS Motor wurde wieder gestartet, um den letzten Teil der Tour zu fahren – nun gemütlich talabwärts die herrliche Passstraße. Ab Huben standen dann rund 73 km auf Bundesstaßen – u.a. über die Felbertauern Straße und den Felbertauern Tunnel, an.

Nach rund 10 Stunden Fahrzeit und 420 km erreichte ich mit breitem Grinsen wieder Zell am See.

Testbericht Heidenau K66 Reifen / Vespa GTS 300*

(Reifengröße: 120/70 -12 & 130/70 -12)
+++++ 5 Sterne = Exzellent (Maximalwert)

Griffigkeit: Trockene Straße
+++++
Griffigkeit: Nasse Straße
++++
Bremseigenschaften: Trockene Straße
+++++
Bremseigenschaften: Nasse Straße
+++++
Fahrkomfort
+++++

Fahrstabilität
+++++
Kurvenstabilität
+++++
Lenkverhalten
+++++
Eigendämpfung
++++
Laufruhe
+++++

Gesamtbewertung
+++++
Sehr empfehlenswert & werde ich wieder kaufen!

*Die Bewertung beruht auf persönlicher Erfahrung durch das Fahren des Reifens (zuvor Michelin CityGrip)

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