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Großglockner Bergpreis 2026 – Faro Basso erobern den Großglockner

Zell am See, 06.06.2026

Zwei Legenden – Ein Gefühl

VESPA Faro Basso & Großglockner – wenn Geschichte lebendig wird und jeder Meter Gänsehaut hinterlässt. JustRide it

Am 6. Juni 2026 stand Zell am See ganz im Zeichen klassischer Vespa-Kultur: Beim Großglockner Bergpreis für Vespa Faro Basso Modelle trafen sich – eingeladen durch Franz Schmalzl – internationale Vespisti, um sich der legendären Großglockner Hochalpenstraße zu stellen.

Das auf 150 Startplätze limitierte Event war bereits im Vorfeld schnell „ausgebucht“ und zog Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Italien, die Schweiz und die USA an.

Dabei gilt der Bergpreis als eines der prestigeträchtigsten Vespa-Treffen Europas, insbesondere für Liebhaber historischer Modelle.

Auf einer 200 km langen „Runde“ summten und knatterten die historischen Faro Basso Vespas erst hinauf auf der Großglockner Hochalpenstraße zur Edelweißspitze und der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, um anschließend über Lienz zurück nach Zell am See zu fahren.

Internationale Vespa-Szene trifft sich am Großglockner

Auch 2026 war die absolute Elite der Vespa-Welt vertreten. Besonders im deutschsprachigen Raum ist Robin Davy (München) vielen bekannt. Er wir auch als „Mr. Vespa“ bezeichnet. Der gebürtige Brite zählt zu den bedeutendsten Sammlern und Kennern der Szene weltweit und hat die Vespa-Kultur über Jahrzehnte geprägt. 

Ein besonderes Highlight des Großglockner Bergpreises 2026 war die Anwesenheit international bekannter Persönlichkeiten der Vespa-Welt:

  • Robin Davy (München) – „Mr. Vespa“, weltweit bekannter Sammler und Autor mit einer der bedeutendsten Vespa-Sammlungen Europas. Neben seinem Museum schrieb er viele Bücher rund um die Geschichte der Vespa – auch für Kinder.
  • Paolo Zanon (Italien) – Historiker, Sammler und einer der weltweit führenden Experten für die Geschichte der Vespa. Autor von Standardwerken wie „Piaggio: From The Heavens To The Earth“ und „L’anima sportiva della Vespa“.
  • Marco Fumagalli (Italien) – Unternehmer und einer der bedeutendsten Vespa-Sammler weltweit. Seine Sammlung umfasst über 130 dokumentierte Fahrzeuge, darunter seltene Modelle wie „Sei Giorni“, „Circuito“, die Vespa 150 GS sowie militärische Varianten der 1950er Jahre. Ergänzt wird diese durch eine beeindruckende Sammlung an Memorabilia und Originalteilen.
  • Alessandro Pozzi (Italien) – Herausgeber zahlreicher Standardbücher & Vespa-Fachbücher sowie der Szene-Zeitschrift Vespista

Die Teilnahme dieser Namen unterstreicht eindrucksvoll den Stellenwert des Events: Der Großglockner Bergpreis ist ein internationales Gipfeltreffen der Vespa-Kultur. Es lässt jedes Herz eines Vespa Liebhabers höher schlagen.

Technik-Box: Vespa Faro Basso (bis Baujahr 1957)

  • Baujahre: ca. 1946–1957
  • Besonderheit: Scheinwerfer („Faro“) sitzt unten am Beinschild – daher der Name Faro Basso („tiefer Scheinwerfer“)
  • Motor: luftgekühlter Einzylinder-Zweitaktmotor
  • Hubraum: je nach Modell ca. 98–150 ccm
  • Leistung: ca. 3–6 PS
  • Getriebe: 3- oder 4-Gang Handschaltung
  • Höchstgeschwindigkeit: etwa 60–85 km/h
  • Rahmen: Selbsttragende Stahlkarosserie (Monocoque – revolutionär für die Zeit)
  • Charakter: Robust, drehmomentstark, aber bergauf fahrerisch anspruchsvoll

Die Faro Basso gilt heute als „Ur-Vespa“ und ist für Sammler eines der begehrtesten Modelle überhaupt.

Start im Stil der 50er Jahre – zur Herasforderung Großglockner

Der Veranstaltungstag begann traditionell im Zentrum von Zell am See – auf dem Porsche Platz:
Ab 8 Uhr wurden die historischen Fahrzeuge aufgestellt, bevor um 9 Uhr der spektakuläre Le-Mans-Start erfolgte.

Die 200 km lange Strecke führte über die ikonische Großglockner Hochalpenstraße – eine der anspruchsvollsten Alpenstraßen Europas.

Nach dem Treffen auf der Edelweißspitze gings es weiter zum Dach Österreichs – an den Fuße des Großglockners, der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 Metern über dem Meeresspiegel).

Nach Mittagessen führte die „Runde“ über Lienz zurück nach Zell am See.

Anders als bei klassischen Rennen steht hier nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern Fahrtechnik und Fahrzeugbeherrschung sowie ganz viel Spaß.

80 Jahre Vespa – Tradition trifft Leidenschaft

Der Großglockner Bergpreis 2026 stand ganz im Zeichen von 80 Jahre Vespa

Die Veranstaltung ist dabei weit mehr als ein Rennen:
Sie ist eine Hommage an die Vespa-Geschichte, die Technik, das Design und die weltweite Community rund um die italienische Kultmarke.

Fazit: Gänsehaut auf jedem Meter

Der Großglockner Bergpreis 2026 bestätigt erneut seinen Ruf als eines der exklusivsten Vespa-Events Europas und machte Vespa Geschichte lebendig:

  • Seltene Vespa Faro Basso Modelle bis Baujahr 1957
  • Spektakuläre Strecke zum / um den Großglockner
  • Internationale Vespa Szene vor Ort
  • Einzigartige Mischung aus Technik, Geschichte und Leidenschaft
Vespa-Kultur in ihrer pursten Form – authentisch, leidenschaftlich und auf höchstem Niveau.
Mann mit Helm fährt alten Motorroller auf Alpenstraße, schneebedeckte Berge und Himmel im Hintergrund.

Vielen Dank an Franz Schmalzl und Nicole Egger und die vielen Helfer:innen. Sie ließen bei jedem Teilnehmenden wieder das Herz dauerhaft höher schlagen und hinterließ auf jedem Meter Gänsehaut. 

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