Vespa Fahren im Stau: Durchschlängeln erlaubt!?
Stau … Vespa- & Motorrardfahrer schlängeln sich an den stehenden Autos vorbei. In Frankreich ist es seit 2025 erlaubt! Wie ist es in Deutschland?!
Stau … Vespa- & Motorrardfahrer schlängeln sich an den stehenden Autos vorbei. In Frankreich ist es seit 2025 erlaubt! Wie ist es in Deutschland?!
Italien hat sein Strassenverkehrsgesetz überarbeitet (14.12.2024). Nun sind auf Autobahnen und Schnellstrassen Motorräder und Roller mit 125 ccm erlaubt – sofern der Fahrer 18 ist.
Statt bisher 150 ccm Hubraum, müssen nun Motorräder oder Roller mit Verbrennungsmotor noch einen Hubraum von 120 ccm vorweisen, um auf der Autostrada oder Schnellstraßen fahren zu dürfen.
Auch für elektisch betriebene Zweiräder wurde dies gesenkt – statt bisher 11 kW Leistung, ist dies nun 6 kW.
Zudem gelten u.a. folgende weitere Neuerungen:
Generelle Informationen:
Die EU hat sich in Brüssel auf neue Führerscheinregeln geeinigt, die die EU-Führerscheinrichtlinie aktualisiert und einige Änderungen. Explizit neue Regeln für motorisierte Zweiradfahrer gibt es nicht.
(Pressemitteilung des Europ. Parlaments, 25.03.2025)
Italien hat sein Strassenverkehrsgesetz überarbeitet (14.12.2024).
Nun sind auf Autobahnen und Schnellstrassen Motorräder und Roller mit 125 ccm erlaubt – sofern der Fahrer 18 ist. Statt bisher 150 ccm Hubraum, müssen nun Motorräder oder Roller mit Verbrennungsmotor noch einen Hubraum von 120 ccm vorweisen.
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) enthält über 400 Verkehrsschilder in Deutschland, die den Straßenverkehr beinflussen und regeln. Verkehrszeichen können Verkehrsschilder, aber auch Markierungen auf der Fahrbahn bzw. im Straßenbereich sein. Die StVO unterscheidet die Schilder in folgende Bereiche:
Weitere Informationen zu §45 StVO.
Übersicht der Verkehrzeichen in einer Broschüre des ADHS „Verkehrszeichen in Deutschland“.
Hinweis Smartphone: Zur besseren Ansicht der Tabelle – bitte das Smartphone im Querformat nutzen.
| Verstoß | Bußgeld | Bußgeld inkl. Gebühren | Punkte | Fahrverbot |
|---|---|---|---|---|
| Stoppschild missachtet | 10 € | 38,50 € | – | |
| … mit Gefährdung | 70 € | 98,50 € | 1 | – |
| Vorgeschriebene Fahrtrichtung missachtet | 10 € | 38,50 € | – | |
| … mit Gefährdung | 15 € | 43,50 € | – | |
| Einbahnstraßenzeichen missachtet | 25 € | 53,50 € | – | |
| Verbot der Einfahrt missachtet | 25 € | 53,50 € | – | |
| Verbot zu Wenden missachtet | 20 € | 48,50 € | – | |
| … mit Gefährdung | 30 € | 58,50 € | – |
Quelle: https://www.bussgeldkatalog.org/verkehrszeichen/#tabelle
Weitere Informationen zu Bußgeldern und Verwarnungen: Bußgeldkatalog Motorrad – StVO & StVZO
Protektoren oder zunehmend auch Airbags in Westen / Jacken bieten gutem Schutz und können schwere Verletzungen verhindern oder deren Ausmaß reduzieren. Sie absorbieren den Aufprall, verteilen die Aufprallenergie und schützen empfindliche Körperbereiche wie Wirbelsäule, Gelenke und Organe.
Der Rückenprotektor ist ähnlich zum Schildkrötenpanzer. Während die Schildkröte schwer an ihrem „Panzer“ zu tragen haben, sind Rückenprotektoren leicht und vereinen Aufprallschutz mit gutem Tragekomfort.
Motorradjacken, die nicht von Haus aus einen Rückenprotektor mitbringen, sind meist für seinen Einsatz schon vorbereitet. So muss man nur die Rückentasche mit einem geprüften Einschubprotektor in passender Größe „füllen“.
Ein Protektor sollte die Vorgaben die DIN EN 1621-1 (Gelenkprotektoren) oder EN 1621-2 (Rückenprotektoren) erfüllen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, vor dem Kauf auf die CE-Kennung zu achten.
Bei den Zusammenstößen schützen Airbag-Jacken oder Airbag-Westen den Fahrer vor allem im Brust- und Rückenbereich und bieten daher ein großes Schutzpotenzial. Laut Tests wohl sogar mit Vorteilen gegenüber konventionellen Protektoren in althergebrachter Protektorenjacke. Vor allem der Schutzbereich am Rumpf ist wohl größer als bei den üblichen Motorradkombis.
Laut Institut für Zweiradsicherheit (ifz) sind viele Airbag-Systeme mittlerweile ausgereift. Hersteller wie Alpinestars, Dainese oder Helite bieten Produkte zum Drüber- oder Drunterziehen an. Unterschiede gibt es bei der Anzahl den zu schützenden Bereichen und Kammern sowie die Art der Auslösung.
Wie funktioniert der Airbag?
Die neue Systeme blasen Luftkissen elektronisch gesteuert auf – im Gegensatz zu mechanisch, bei denen eine Reißleine des Systems am Fahrzeug befestigt wird. Die Reißleine löst den Airbag von Helite ab einer Zugkraft von 30 kg aus.
Der elektronische Airbag misst Bewegungen mehrfach in der Sekunde (GPS) und erkennt gefährliche Situationen mittels Sensorik – löst in Millisekunden dann entsprechend aus.
Wenn sich die Weste in einer gefährlichen Fahrsituation öffnet, kann man diese wiederverwenden, wenn die Weste schadensfrei ist. Die Kapsel für die CO2-Zufuhr und die Reißleine können nachgekauft und ersetzt werden. Bei einzelnen System muss der Airbag auch zum Hersteller gesendet werden.
Mechanisches Airbag System
Hersteller beispielsweise Helite, Held
Elektronisches Airbag System
Hersteller u.a. In&Motion, die Kleidung beispielsweise von Dainese, Alpinestars, Held ausrüsten
Hilfreiche und verständliche Informationen zu Airbags findet man u.a. bei ifz – Airbagsystem für Motorradfahrende.
Tests von Motorrad-Airbags hat u.a. der ADAC durchgeführt – ADAC Test: Airbag-Westen für Motorradfahrer
In&Motion Airbags – Tech saves lives
Das In&motion Airbag System ist aktuell das einzige System, das mit der Zeit intelligenter wird. Angetrieben durch eine Vielzahl von Sensoren, GPS und leistungsstarken Algorithmen bietet das In&motion Airbagsystem unvergleichlichen Schutz und Sicherheit.
Das System wird auch von vielen Motorrad-Rennfahrern eingesetzt und hat sich bei Rennen auf der Rennstrecke bewährt (Infos zu Airbags für Wettkämpfe).
Das Airbag System von ist beispielsweise in Jacken u.a. folgender Hersteller: Held, Xon, IXS, Furygan.
Der Helm besteht aus Außenschale und Innenschale. Somit das der Helm einen doppelten Schutz.
Weitere wichtige Bestandteile des Helms sind das Visier und der Kinnriemenverschluss.
Beim Klapp- oder Integralhelm ist das Kinn gegenüber einem Jethelm zusätzlich geschützt, wie die Querschnitt-Bildern deutlich machen.
Zwei Werkstoff-Gruppen werden zur Helm-Herstellung genutzt: Thermoplastische Kunststoffe und Duroplaste.
Langzeit-Materialtests zeigen, dass Duroplaste Helme weniger schnell „altern“. Bei guter Pflege währt die Lebensdauer rund acht bis zehn Jahre. Helme aus Thermoplasten können bei starker Ultraviolett-Strahlung und durch andere Einflüsse (Lösungsmittel, Benzin) früher spöde werden. Nach Empfehlungen des ADAC sollten diese Helme nach rund fünf Jahren auszutauschen. Helme mit zusätzlicher Lackschicht haben eines etwas längere Haltbarkeit.
Nutzt man den Helm häufig und stark, dann gilt diese Empfehlung für alle Helmarten.
Wichtig: Nach Aufprall des Helms (z. B. Unfall), den Helm unbedingt austauschen
Ein Aufprall führt zu einer Komprimierung und damit bleibender Verformung des Materials.
Rein rechtlich ist das Lackieren des Helms nicht verboten. Weder erlischt dadurch die Zulassung, noch müssen Fahrer nach einer Lackierung oder Folierung eine Geldbuße bei Kontrolle befürchten. Allerdings zwei entscheidende Punkte: Die Garantie der Hersteller erlischt möglicherweise und der Schutz nimmt je nach Helmmaterial ab.
Vor allem Helmmodelle mit einer Außenschale aus Polycarbonat (PC) oder aus ABS-Mischmaterial gelten als nicht lackierfähig, da die Lösungsmittel die Oberfläche korrodieren lassen. Aber auch Helme, die ohne Gewebeeinlage im Thermoformverfahren produziert wurden, sollte man nicht überlackieren oder bekleben.
Am ehesten eignen sich Motorradhelme mit Gewebe- und Fasereinlage wie Fiberglas (GFK), Kevlar oder Carbon für eine Umgestaltung.
Daher sich vor dem Kleben oder Folieren genau mit dem Material des Helms auseinandersetzen.
Spezielle Informationen dazu bei POLO „Motorradhelme besser nicht bekleben oder folieren“
Seit 1976 besteht die Helmpflicht für motorisierte Zweirad-Fahrer ab einer Geschwindigkeit von 20 km/h. Seit 1980 wird das Nicht-Tragen des Helms mit einem Verwarnungsgeld geahndet. Selbst Mofafahrer müssen seit 1985 einen Helm tragen.
2006 wurde der Paragraph 21a StVO erweitert, dass Fahrer und Mitfahrer von Krafträdern einen „geeigneten Schutzhelm“ tragen müssen. Damit ist das Benutzen von Arbeits-, Feuerwehr- oder Militärhelmen ohne ausreichende Schutzwirkung untersagt. Bußgeld und Verlust des Versicherungsschutzes droht.
Prüfnormen:
Zur eigenen Sicherheit empfiehlt es sich auf die Norm ECE-R 22 (ECE: Economic Commission Europe) zu achten. Die aktuelle Version ist die Norm ECE-R 22.06 (seit 6-2022). Neben Stoßdämpfung und Formstabilität wird die Reißfestigkeit des Kinnriemens und es wird ein Abstreiftest vorgenommen. Auch Visiere müssen Mindestanforderungen erfüllen, um den am Visierrand eingegossenen ECE-Stempel zu bekommen.
In vielen europäischen Reiseländern (wie Frankfreich, Schweiz, Italien) ist das Tragen von Helmen mit diese Norm ECE-R 22.06 vorgeschrieben.
Weitere Informationen dazu auf den Websites des ADHS („Alles über Motorradhelme“) oder Bussgeldkatalog.de („Helmpflicht auf dem Motorrad: Ohne Helm fährt der Tod immer mit!“)
Um den richtigen Vespa-Helm zu finden, nachfolgend einige relevante Faktoren: U.a.
Hilfreiche weitere Informationen hierzu u.a.: „Ratgeber Motorradhelme“ – Tourenfahrer oder „Motorradhelm“ – MOTORRAD.
Den Helm unbedingt anprobieren – im Geschäft, um verschiedene Modelle und Passformen auszuprobieren und die Unterschiede direkt zu spüren. Zudem ist der Fachverkäufer mit seine Kenntnis der Modelle immer sehr hilfreich und kann den Sitz & Größe direkt prüfen.
Schutzkleidung ist auch beim Vespa Fahren das „A“ und „O“.
Das deutsche Verkehrsrecht gibt nur die Pflicht für Vespa- / Scooter- und Motorradfahrer vor, einen Helm zu tragen. Es gibt keinen Hinweis, dass einem Vespa- / Motorradfahrer vorschreibt, spezielle Schutzkleidung zu tragen!
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