JustRoad to Giro GTS 2021 – Dolomiten

Road to Giro GTS 2021 – Dolomiten
2-tägige Pässe-Tour in die Dolomiten

Der Giro GTS 2021 in den Dolomiten – organisiert von Franz Schmalzl und Nicole Egger – stand an.
Neben mir reisten noch einige weitere Vespisti aus Stuttgart, Frankfurt oder Orten Österreichs „auf eigener Achse“ nach La Villa / Stern (bei Alta Badia) an.

Etappe 1: Freiburg – Chur – Livuigno – Bormio (420 km / 9h Fahrzeit)

Leider im Regen startet ich am Mittwoch Morgen von Freiburg über erste „Kürvchen“ im Schwarzwald und das Appenzeller Land.

Ab Chur ging es endlich mit den Pässen los – fünf 2.000er Pässe sind angesagt.
Über Lenzerheide ging es mit dem Albulapass los. Anfangs entlang der Zugstrecke schlengelte sich die Pasststraße in toller Berglandschaft nach oben. Auf Passhöhe imponierten die vielen kleinen und großen Felsen, die durch die Nässe in einem sehr eindruckvolles Licht erschienen.

Von der Passhöhe ging es hinab, vor St. Moritz dann östlich ab auf den Berninapass. In Regen und Nebel führte die Strecke auf die Passhöhe (2.328 m) – von den atemberaubenden Seen und Gletscher leider kaum etwas zu sehen. Kurz dahinter dann der Abzeig auf den Passo di Livigno (2.315 m) nach Italien. Die Wolken rissen auf und so gings es nach Durchfahrt von Livigno zum Stausee für eine kurze Pause. Die beiden letzten 2.000er Pässe des Tages nach Bormio standen an. Sowohl der Passo d‘ Eira (2.208 m) und der bekanntere Passo di Fascagno (2.291 m) waren trocken und so machen die letzten Kurven des Tages richtig Spaß.

Nach 420 km und 9 Stunden Fahrzeit erreichte ich gerade noch trocken Bormio.

Der Regen hatte auch etwas Gutes: Die Passstraßen waren so recht leer und man konnte die Kurven und die Bergwelt fast noch besser genießen.

Etappe 2: Bormio – Passo Gavia – Trentino – Bozen – Wolkenstein – Alta Badia ( 220 km / 7 h Fahrzeit)

Die ganze Nacht regnete es – und dass sollte den ganzen Tag bis in die Dolomiten auch so bleiben.

Von Bormio führte am Morgen des 2. Tages die Strecke gleich hinauf über einen der Könige der Alpenpässe – dem Gavia-Pass (2.621 m). Bei teilweise Starkregen ging es über den sechshöchsten Alpenpass mit vielen engen Kurven, anfangs im Wald, später durch Felsformationen und Tunnel.

Nach Espresso auf Passhöhe, ging es vorsichtig hinunter nach Ponte di Legno. Allerdings liess ich es mir nicht nehmen, einige Fotostopps einzulegen, um die Wolkenverhangenen Felsformationen zu genießen.

Wichtiger Hinweis:
Der Fahrbahnbelag auf der Bormio-Seite wurde an vielen Stellen frisch asphaltiert und lässt sich meistens gut fahren. Die Abfahrt nach Ponte di Legno war aber oben durchweg geprägt von sehr schlechtem Fahrbahnbelag – sehr viele große Löchern (extrem vorsichtiges Fahren ist hier gerade im Regen ratsam).

Über den Passo Tonale (1.882 m) schlängelte sich die Route durch das stark Wolkenverhangene Trentino bis zum schönen Mendelpass. Die Strecke war wegen des vielen Regens und Wasser auf der Straße eine echte Herausforderung und so ging es nur langsam voran – speziell hinunter nach Bozen.

Leider im Nebel, war der Fahrspaß gering, die großartigen Felsformationen direkt an der Straße waren nicht zu erkennen.

Hinter Bozen, ab Prato Isarco, begann dann wieder der Kurven-Spaß – kurvenreich ging es wieder hoch – über Seis und Kastelruth zum Panider Sattel (1.437 m) und weiter nach St. Christina in Gröden und Wolkenstein bis zum Grödnerjoch (2.121 m).

Mit dem Durchfahren des Ortes Wolkenstein lösten sich langsam die Wolken auf und die eindrucksvollen Berge der Dolomiten waren zu erkennen.

Nach 220 km und 7 Stunden war das Giro GTS Hotel in Alta Badia / Stern / La Villa erreicht.

Den Bericht über die 2 1/2 Kurven-Tage des Giro GTS 2021 findet ihr hier.

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